 Im
Rahmen der Verarbeitung wird Ton getrocknet, gemahlen und das
Tonmehl mit Wasser zu einem Brei gerührt ("sumpfen"). In diesem
Arbeitsgang liegt eine wesentliche Grundlage für die Qualität
der Terrakotten. Je länger, kräftiger und gründlicher die Masse
in den Teigknetmaschinen geknetet wird, umso elastischer und
homogener wird der Ton. Dadurch wird auch die Resistenz, die
derart produzierte Terrakotten so wertvoll und langlebig machen,
erheblich gesteigert.
Zusätze wie mindere Tonsorten, Kalk, Barium o. ä. können u.U. die Qualität und somit die Dauerhaftigkeit sehr stark reduzieren.
Nach der Trocknung werden in
großvolumigen Brennöfen die eingestapelten Gefäße ca. 48 Stunden
bei knapp 1000°C gebrannt.
Bei diesem Vorgang kommt es in der
Tonmasse zur Verschmelzung der hohen Anteile an Eisenoxiden,
Kupfer, Aluminium und den Mineralien.
Zusätzlich beeinflusst das
Brennverfahren entscheidend die Farbgebung des Brenngutes.
So entsteht durch den aufwändigeren traditionellen Holzbrand
ein besonders tiefes, durch Brennen in Gasöfen ein etwas
helleres Rot.
Lokale Tonsorten Tamarinde und
Kokosnussöl geben der Terrakotta schwarze, bräunliche oder
fleckige Farbvariationen.
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