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| Der exotische Werkstoff Kokosnussschale |
Unsere Kokosnuss-Objekte...was Sie schon immer wissen wollten...
Wahrscheinlich haben Sie sich schon des Öfteren gefragt, wie unsere außergewöhnlichen, mit Kokosnussschalen gefertigten Wohnaccessoires, Kleinmöbel und Dekorationsartikel hergestellt werden.
Zweifelsohne handelt es sich hierbei um meisterliche Arbeiten. Besondere handwerkliche Fertigkeiten, spezifische Materialkenntnisse und künstlerische Fähigkeiten sind notwendig, um diese Objekte herzustellen.
Hier eine kurze Einführung in die Welt der "Coco-Shell" - Kunst: |
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> Allgemeines zum Werkstoff Kokosnussschale
Palmen wachsen in allen tropischen und subtropischen Ländern der Welt. Es gibt mehrere tausend verschiedene Arten, jedoch nur eine trägt die berühmte Nuss, die Kokospalme. Ein Baum produziert im Durchschnitt 30 Nüsse pro Jahr. Bei einer Anbaufläche im asiatisch-pazifischen Raum von 10 Mio. Hektar und ca. 100 Bäumen pro Hektar ergibt dies eine riesige Anzahl an Kokosnüssen.
Die die Nuss umgebenden Fasern werden zur Herstellung von Matten, Seilen und als Füllmaterial für Textilien genutzt. Das Kokospalmholz wird in tropischen Ländern schon immer als Bauholz verwendet. In neuerer Zeit findet dieses Holz in der westlichen Welt aber auch bei der Herstellung von Möbel, Fußböden und kunstgewerblichen Artikel zunehmend Eingang.
Die Schalen der Kokosnuss haben sich ihrer Form wegen tropischen Naturvölkern schon immer als Trinkgefäß, Schöpfkelle, Löffel oder Schaber angeboten. Sie werden auch genutzt zur Gewinnung von hochwertiger Aktivkohle. Darüber hinaus aber haben sie nur einen limitierten Anwendungsbereich gefunden. Erst in neuerer Zeit werden sie zur Fertigung von innovativen Dekorationsmaterialien genutzt. |
> Technische Eigenschaften
Die Kokosschale ist hart, fest, elastisch, wasserresistent und undurchlässig für Flüssigkeiten. Die Farbe verändert sich mit zunehmenden Alter von elfenbein-weiß bis dunkelbraun. Die jungen Kokosnüsse, in Indonesien als "kelapa muda" bezeichnet, enthalten das erfrischende Kokoswasser und das noch zarte Fruchtfleisch. Nach einigen Wochen trocknet der Inhalt der Nuss aus und die Farbe der Schale geht zusehends in braun über. So sind die beiden dominanten Farbvarianten zu erklären, weiß und braun. |
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Kokosnussschalen-Mosaik - Rundschnitt

Kokosnussschalen-Mosaik - Zebra hell

Kokosnussschalen-Geflecht - braun

Dekokugeln mit div. Designs
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> Verarbeitung
Die Fertigung von Kokosschalen-Produkten ist ein dörfliche Industrie.
Die Schalen werden nach Farbe sortiert, wobei die jungen, weißen Schalen höher bewertet werden. Es folgt dann eine weitere Sichtung des Materials, wobei die schadhaften Schalen und unter den weißen vor allem diejenigen aussortiert werden, die aufgrund von Pilzbefall stellenweise dunkel verfärbt sind.
Da die Ausgangsform, das Rohmaterial, eine Kugel ist, muss diese zunächst in Segmente zerlegt werden, die flächig montiert werden können. Dafür bieten sich zwei Möglichkeiten an, die Kugel zu zerschlagen oder zu zerschneiden. Dies resultiert dann entweder in unregelmäßige Bruch- oder aber in geometrischen Modulen, die das Erscheinungsbild von einem Mosaik haben. Beide Methoden werden angewendet.
Die Dreiecksform, die bei einigen Modulen bzw. Mosaiken zu erkennen ist, stellen Segmente dar, die aus einer Halbkugel geschnitten und dann auf einer flachen Unterlage montiert werden. Auch die natürliche Krümmung der Schale oder die raue Oberfläche können erhalten werden, um bestimmte Effekte zu erzielen. Eine interessante Gestaltungsvariante ist das "Zebra"-Muster, wobei Querschnitte weiß, braun oder alternierend weiß und braun angeordnet werden. Von diesen Grundthemen können vielerlei Varianten komponiert werden.
Die Kokosnussschalenstücke werden auf Teakholz-, Sperrholz- oder auf einer Medium Density Fibreboard (MDF)-Basis montiert. Die Größe der Paneele hängt vom Verwendungszweck und von den Kundenwünschen ab.
Der Arbeitsprozess ist grundsätzlich einfach, jedoch sehr zeitaufwändig und erfordert zudem eine große handwerkliche Geschicklichkeit und gute Kenntnisse der Materialqualitäten. Die Schalen werden von Hand verlesen, von Hand zerschlagen, geschliffen und dann jedes Stück einzeln auf eine Basis geklebt (üblicherweise werden die Schalenelemente je nach Anwendung in eine naturharzähnliche Masse eingebracht und teilweise von dieser umschlossen). Der Anteil des Verlustmaterials ist recht hoch.
In der holzverarbeitenden Industrie übliche Leime werden für die Herstellung der Mosaike benutzt, ebenso wie nicht-toxische Lacke und Mittel zur Oberflächenbehandlung bzw. -versieglung. |
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